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Aktueller Beobachtungstipp: Komet C/2014 Q2 (Lovejoy)

20. Januar 2015, Bernd Gährken

Helle Kometen die mit freien Auge leicht gesehen werden können sind selten. Im Mittel gibt es nur ein Exemplar im Jahrzehnt. Kometen für das Fernglas gibt es dagegen fast jedes Jahr. Im Sommer 2014 erfreute der Komet C/2014 E2 (Jacques) mit einer Helligkeit von 6mag die Beobachter. Aktuell steht jedoch ein Schweifstern am Himmel, der Jaques um den Faktor 5 übertreffen dürfte. Der Komet C/2014 Q2 (Lovejoy) zeigt einem seit Monaten stabilen Trend. Dabei steht er 40 bis 60 Grad hoch am dunklem und mondfreiem Nachthimmel. Ohne künstliche Himmelsaufhellung müsste er als diffuses Scheibchen mit einem Feldstecher zu finden sein. Wir empfehlen das Omegon Fernglas Nightstar 15×70 oder das Omegon Fernglas Nightstar 25×100 mit Koffer zusammen mit dem Lumicon Swan Band Kometenfilter 1,25″.  Die beste Beobachtungszeit ist gegen 20 Uhr. Im Laufe des Monats wandert er vom Sternbild Stier in den Widder.

Der Entdecker des Kometen ist der Australier Terry Lovejoy. Durch Fleiß und Glück gelang es ihm bereits fünf Kometen zu finden. Auch C/2013 R1 trägt seinen Namen. Dieser Komet erreichte ebenfalls 4,5 mag und war im Herbst 2013 gut zu beobachten. Damals entstanden zahlreiche Fotos. Mit etwas Glück werden bei C/2014 Q2 Lovejoy ähnliche Aufnahmen möglich sein.

Im Internet finden Sie zahlreiche Aufsuchkarten.

C/2013 R1 (Lovejoy) im Jahre 2013

C/2013 R1 (Lovejoy) im Jahre 2013

Inzwischen gelang es zahlreichen Beobachtern den Kometen zu fotografieren. In der 3. Januarwoche erreichte er 4,0m mag und war bei genauer Kenntnis der Position mit freien Auge als kleiner diffuser Fleck zu sehen. Die beiden folgenden Aufnahmen entstanden im bayrischen Voralpenland.

Komet Lovejoy am 12.1.2015

Komet Lovejoy am 12.1.2015

Komet Lovejoy am 11.1.2015

Komet Lovejoy am 11.1.2015

Revelation: Zwei Dobson-Teleskope mit hervorragender Ausstattung

15. Januar 2015, Stefan Taube

Das 254/1524 Dobson von Revelation

Das 254/1524 Dobson von Revelation

Teleskope in der Bauweise nach John Dobson (1915-2014) haben uns Hobby-Astronomen die Himmelsobjekte des DeepSky erschlossen: Um schwach leuchtende Nebel und Galaxien mit bloßem Auge beobachten zu können, hatten früher die bezahlbaren Teleskope schlicht zu wenig Öffnung. Große Spiegel hoher Qualität mussten her, die auf einfachen und somit preiswerten Montierungen gelagert wurden. Diese Rockerbox genannten, kistenförmigen Montierungen aus Holz kompensieren den teuren Preis der Optik, lagern diese aber dank tiefen Schwerpunkt sicher und stabil.

Die neue Marke Revelation bekennt sich zu diesem Prinzip: Sie bietet zwei Dobson-Modelle mit Volltubus aus Metall auf hölzerner Rockerbox.

Beeindruckend ist die hochwertige Ausstattung bei niedrigem Preis: Im Lieferumfang ist ein 2″-Weitwinkelokular für ausgedehnte Himmelsobjekte und ein 9mm-Okular mit 1,25″-Steckhülse für Mond und Planeten enthalten.

Ein Crayford-Auszug mit 1:10 Untersetzung nimmt die Okulare mit seiner Ringklemmung sicher auf und ermöglicht eine feine Fokussierung.

Nur vom Feinsten: Mikrofokussierer Crayford-Style

Nur vom Feinsten: Mikrofokussierer Crayford-Style

Bei einem Dobson-Teleskop sind Sie der Motor und führen das Objekt direkt durch die Bewegung des Tubus nach. Damit dies sauber gelingt, muss der Tubus möglichst im Schwerpunkt gelagert werden und die Steifigkeit der Höhenachse justierbar sein. Beides ist bei der einstellbaren Achse dieser Dobson-Teleskope sehr gut erreichbar. Für die Bewegung im Azimut ruht die Rockerbox auf Walzenlager. Dies ermöglicht eine runde, ruckelfreie Drehung.

Damit Sie die Objekte überhaupt finden können, sind die beiden Dobsons mit einem Sucherfernrohr mit fünf Zentimeter Öffnung ausgestattet. Vor der Beobachtung sollte allerdings der Hauptspiegel der Newton-Optik auf die Umgebungstemperatur angepasst werden. Der am Hauptspiegel rückseitig angebrachte Lüfter beschleunigt diesen Prozess. Sie müssen einfach nur das bestückte Batteriefach einstecken und schon setzt sich der Lüfter in Betrieb.

Der Hauptspiegel lagert übrigens auf einer Zelle, die mit griffigen und farblich markierten Zug- und Konterschrauben verstellt werden kann.

So gelingt die Justage einfach und schnell. Wir empfehlen dazu die Verwendung des Omegon Justierlasers.

Revelation bietet derzeit zwei verschiedene Größen seines Dobson-Teleskops an: 8-Zoll f/6 und 10-Zoll f/6

Ausblick auf das Astrojahr 2015

5. Januar 2015, Bernd Gährken

Das Jahr 2015 hat wieder einige interessante Himmelsereignisse zu bieten. Allen voran wären zwei Finsternisse zu nennen. Jeweils eine Sonnen- und eine Mondfinsternis sind von Europa aus gut sichtbar. Die Sonnenfinsternis ereignet sich in den Morgenstunden des 20. März zwischen 9:30 und 12 Uhr. Sie ist für die Farörinseln und Spitzbergen total. Von Deutschland aus ist sie hochpartiell. Etwa 80% der Sonnenscheibe werden vom Mond abgedeckt.

Sofi in Europa am 20.3.2015

Sofi in Europa am 20.3.2015

Die totale Mondfinsternis wird am Morgen des 28. September zu sehen sein. Ab 3:07 Sommerzeit wandert unser Trabant in den Erdschatten. Die Totalität ist in Deutschland komplett sichtbar. Erst während des Austritts geht der Mond unter. Diese Mofi ist für viele Jahre die letzte in Deutschland komplett sichtbare Finsternis. Darum sollte man sich das Ereignis nicht entgehen lassen!

Nicht nur Sonne und Mond sondern auch Sterne können bedeckt werden. 2015 hat da einige Highlights zu bieten. Der helle Stern Aldeberan im Stier wird in diesem Jahr gleich mehrfach vom Mond bedeckt. Von Deutschland aus gut sichtbar sind die Bedeckungen vom 5.9. um 7:10 Sommerzeit, vom 29. Oktober um 22:50 und vom 23. Dezember um 19:15. Die Zeitpunkte schwanken je nach Beobachtungsort um einige Minuten. Genauere Informationen enthalten die Astrokalender. Gern gekauft werden das Kosmos Himmelsjahr oder das Oculum Himmels-Almanach.

Sterne können nicht nur vom Mond bedeckt werden. Auch Planeten und Kleinplaneten sind dazu in der Lage. Ein Leckerbissen für ambitionierte Beobachter findet am 21. Oktober statt. Um 6:27 MEZ bedeckt die Venus einen schwachen Stern mit 8,8 mag. Der Eintritt an der hellen Venusseite ist sicher nicht zu beobachten. Doch der Austritt an der dunklen Seite könnte zehn Minuten später zu erkennen sein.

Venus am 21.10.15

Venus am 21.10.15

In der Nacht vom 11. auf den 12. März um kurz nach 2 Uhr MEZ bedeckt der Kleinplanet (216) Kleopatra ein Stern mit 8 mag. Der Finsternispfad verläuft in einem 200km breiten Streifen von den Niederlanden bis nach Liechtenstein. Schon mit einem kleinen Teleskop sollte das nur wenige Sekunden dauernde Verschwinden des Sterns zu beobachten sein. Aus der Verfinsterungsdauer lässt dich der Durchmesser des Kleinplaneten exakt berechnen. Hier können Amateure schon mit einfachster Technik einen wertvollen Beitrag zur Wissenschaft leisten.

Kleopatra bedeckt 8 mag Stern

Kleopatra bedeckt 8 mag Stern

Die beiden bedeutendsten Sternschnuppenströme sind die Perseiden im August und die Geminiden in Dezember. Beide Ströme sind 2015 unter Idealbedingungen zu beobachten. Es ist Neumond und Fallraten mit einem Meteor pro Minute sollten bei dunklen Himmel möglich sein. Nur alle 4 Jahre gibt es eine derart günstige Geometrie. Das Maximum der Perseiden wird in den Morgenstunden des 13.8. erwartet. Die Geminiden sind am Morgen und Abend des 14.12. optimal zu beobachten.

Höchste Zeit für das Kosmos Himmelsjahr!

31. Dezember 2014, Stefan Taube

Kosmos-Verlag-Jahrbuch-Kosmos-Himmelsjahr-2015

Ein Muss für alle Sternfreunde!

Im Namen unseres ganzen Teams wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Für den am Sternenhimmel interessierten Naturfreund beginnt das neue Jahr mit dem Kauf des Kosmos Himmelsjahr. Dieser bereits über einhundert Jahre alte Klassiker erscheint jedes Jahr neu, um einen Ausblick auf den Lauf von Sonne, Mond und Sterne zu geben und die besten astronomischen Highlights des Jahres vorzustellen. Einer der Höhepunkte ist die totale Sonnenfinsternis am 20. März. Können Sie von Ihrem Wohnort aus diese Sonnenfinsternis sehen oder wohin müssen Sie reisen? Das Kosmos Himmelsjahr verrät es Ihnen!

Das Kosmos Himmelsjahr beginnt mit einem doppelseitigen Überblick über das ganze Jahr. Die nachfolgenden „Erläuterungen zum Gebrauch“ erklären detailliert, wie die Daten in diesem Jahrbuch zu lesen sind. Erfahrene Nutzer finden die wichtigsten Informationen schnell auf der Innenseite des Schutzumschlages.
Den Hauptteil bilden zwölf Monatskapitel, jeweils mit Planetenlauf und Fixsternhimmel. Jeder Monat endet mit einem „Monatsthema“, in dem vertiefend ein Thema aus der Astronomie behandelt wird. So sind Sie aktuell informiert und tun etwas für Ihre astronomische Allgemeinbildung.

All das könnte man sich natürlich auch irgendwie im Internet zusammen klicken, doch ist das kompakte Kosmos Himmelsjahr wesentlich übersichtlicher und bequemer.

Kosmos-Verlag-Jahrbuch-Himmelsjahr-2015-Professional

Ein gutes Team: Himmelsjahr und Redshift

Wer gerne am Computer arbeitet, sollte auf das Kosmos Himmelsjahr professional zurückgreifen. Mit diesem Set erhalten Sie sowohl das Buch, als auch eine spezielle Software auf DVD-ROM. Diese Software kombiniert in genialer Art und Weise die Inhalte des Jahrbuchs mit der Planetariumssoftware Redshift. So erhalten Sie auf der DVD beispielsweise nicht nur eine Abbildung über die Stellungen der Jupitermonde in einem bestimmten Monat, sondern auch gleich die passende Animation der im Lieferumfang enthaltenen Software Redshift kompakt.

Diese Planetariumssoftware können Sie auch unabhängig vom Kosmos Himmelsjahr professional benutzen. Redshift kompakt bietet zahlreiche Einstellmöglichkeiten, zum Beispiel die Eingabe des eigenen Beobachtungsortes und die gezielte Suche nach Objekten.

Übrigens: Wir führen auch noch hochwertige Wandkalender für das neue Jahr 2015:

Mit dem Jahrbuch Kosmos Himmelsjahr und einem unserer Wandkalender sind Sie bestens auf das neue Jahr vorbereitet!

Gartensternwarte eines Astrofotografen (Ein Kommentar)

29. Dezember 2014, Michael Suchodolski

Der engagierte Astrofotograf Bernd Hartwig beschloss den Umzug seiner Sternwarte vom Dach seines Hauses in den Garten. Nach einer Erweiterung der Ausrüstung waren die Verhältnisse der Dachsternwarte zu beengt und der Garten bot genügend Platz. Neue Behausung fand die Ausrüstung in der Omegon 3M Kuppel. Als Unterbau wurde die einfachste der möglichen Varianten gewählt. Ein ebene, runde Plattform mit Strom- und Datenleitung.

Die kompakte runde Bauform der Kuppel fügte sich in den schönen Garten, ohne allzu viel Platz in Anspruch zu nehmen.

Nach zwei Montagetagen konnte das Astroshop-Team Michael Suchodolski und Firat Yazici die fertige, voll automatisierte Kuppel übergeben.

Der neue Besitzer einer Omegon Sternwarte begann sofort mit dem Umzug. Die Raumverhältnisse und die smarte Steuerung erfüllten voll seine Erwartungen. Mittlerweile wird die Sternwarte zusammen mit dem Teleskop als System über Datenleitung vom Haus aus gesteuert. Wir warten auf die Ergebnisse des neuen Standorts!

Die Sternwarten von Omegon werden von unserem langjährigen Partner ScopeDome produziert und sind baugleich mit den Kuppeln, die von uns auch direkt unter der Marke ScopeDome angeboten werden.

Eine Weihnachtsgeschichte für unsere Kunden

23. Dezember 2014, Marcus Schenk

Liebe Kunden,

meist erfahren Sie in diesem Blog viel Neues über astronomische Produkte, Sternwarten oder Anderes. Doch morgen ist Weihnachten! Und was wäre passender als eine kleine Weihnachts-Kurzgeschichte? Gönnen Sie sich heute also eine warme Tasse Tee oder Kaffee, ein paar Plätzchen und lesen Sie wie der Weihnachtsmann zum Sterngucker wurde.

Die Weihnachtsgeschichte können Sie gleich hier als PDF-Dokument lesen oder ausdrucken. Oder einfach etwas weiter nach unten scrollen und die Geschichte hier im Blog lesen.

Wie der Weihnachtsmann zum Sterngucker wurde.pdf

Wir von Astroshop.de wünschen Ihnen frohe Weihnachten und entspannte Feiertage.

Wie der Weihnachtsmann zum Sterngucker wurde

von Marcus Schenk

(mehr …)

i-Nova: Gekühlte Kamera ist Hot Product 2015

16. Dezember 2014, Stefan Taube

Die Zeitschrift Sky&Telescope kürt jedes Jahr die interessantesten und innovativsten Produkte zur Astronomie. Es freut uns, dass dieses Jahr unter anderem die Kameras des französischen Herstellers i-Nova ausgezeichnet wurden.

Die Kameras der neuen Nebula-Serie basieren auf denselben CCD- und CMOS-Sensoren wie die beliebten Planetenkameras der PLx-Serie. Für die Nebula-Serie hat i-Nova diese Planetenkameras mit einer aktiven Kühlung ausgestattet. Somit sind sie auch für DeepSky-Aufnahmen geeignet, also für lichtschwache Objekte, wie Planetarische Nebel oder Galaxien. Wenn der Kamerasensor nicht gekühlt wird, gegen die wenigen Photonen, die das Teleskop von diesen Objekten sammelt, im Rauschen der Elektronik unter.

Ihrer Herkunft aus der Planetenfotografie verdanken die Nebula-Kameras ihren geringen Preis und ihre Vielfalt. Letzteres beeindruckt Sky&Telescope besonders. Es handelt sich um echte Allzweck-Kameras, mit denen Planetenfotografie, DeepSky-Aufnahmen und auch die Verwendung als Autoguider möglich ist. Ein besonderes Feature ist das Visual Enhancement. Damit können Sie den Bildentstehungsprozess durch das sogenannte Stacking live am Bildschirm mit verfolgen, noch während Sie das gewünschte Objekt aufnehmen. Das ist gerade auch für das gemeinsame Beobachten oder die Öffentlichkeitsarbeit ein interessantes Feature.

Wer sich nicht spezialisieren will, sondern eine Kamera für verschiedenste Anwendungen sucht, sollte zu einer Nebula greifen.

Sky and Telescope Hot Product 2015

Das Lob von Sky&Telescope veröffentlich in der Januar-Ausgabe dieser Zeitschrift

Celestron NexStar: Die Evolution einer Teleskop-Serie

11. Dezember 2014, Stefan Taube

Wenn ein Hersteller eine Produktserie über vierzig Jahre konsequent weiterentwickelt, darf man von Evolution sprechen. Celestron startete im Jahre 1969 mit den NexStar-Teleskopen. Jetzt, im Jahre 2014, kommt mit NexStar Evolution die neueste Entwicklung der Serie auf den Markt.

NexStar Evolution SC 150/1500

Eines von drei Modellen: Das NexStar Evolution SC 150/1500

Transportabel, bezahlbar und ergonomisch sollen die NexStar-Teleskope sein. Durchdachte Einsteigerteleskope, mit denen man viele Jahre Spaß hat. Maßgeblich dafür ist das optische Design. Die kompakten Teleskope in Schmidt-Cassegrain-Bauweise waren bei ihrer Einführung eine Sensation. Diese Bauweise erlaubt hohe Brennweiten bei kurzem Tubus, verbunden mit der großen Öffnung eines Spiegelteleskops. So erhalten Sie eine lichtstarke Optik, die auch hohe Vergrößerung zulässt, vor allem für die Beobachtung von Mond und Planeten. Die einarmige Montierung erlaubt es, den Tubus leicht und schnell zu montieren. Auch die Verwendung einer anderen Optik ist möglich. Der kurze Tubus und die leichte, motorisierte Montierung mit elektronischer Steuerung (GoTo) machen die NexStar-Teleskope so beliebt.

Das durchdachte Produktdesign lernt man erst in der Beobachtungsnacht so richtig schätzen: Große Schraubenköpfe und Klemmungen, die man auch mit Handschuhen bedienen kann, mit Rotlicht beleuchtete Okularablage mit gummierter Auflage sind nur eine kleine Auswahl.

Design ist nicht alles: Die NexStar Evolution-Teleskope können mit dem eingebauten WLAN drahtlos gesteuert werden.

Dafür bietet Celestron die kostenlose  SkyPortal-App an. Wenn Sie diese App auf Ihrem Tablet-PC oder Smartphone gestartet haben, können Sie eine Verbindung zum Teleskop herstellen und es intuitiv bedienen. Die SkyPortal-App wird auch für die Ausrichtung des Teleskops zu Beginn der Beobachtung benutzt:  Die Teleskopsoftware bedient sich der GPS-Angabe, Kalenderdatum und der Uhrzeit des Smartphone, so dass Sie diese nicht extra eingeben müssen und hilft Ihnen beim Ausrichten des Teleskops. Übrigens werden die  Teleskope mit der bewährten NexStar- Handsteuerbox ausgeliefert. Daher sind sie auch ohne App voll funktionstüchtig.

Neben dem WLAN ist der integrierte LiFePO4-Akku eine echte Innovation. Sie müssen keinen Powertank mehr hinaus auf das Feld schleppen und können auch nicht mehr im Dunkeln über das Stromkabel stolpern. Stattdessen laden Sie einfach die Montierung zuhause mit dem beiliegenden Netzstecker auf. Der Akku hält dabei nicht nur länger durch, als jeder Beobachter, er lädt über den USB-Anschluss auch noch Ihr Smartphone auf!

Das NexStar Evolution fügt sich nahtlos in eine der erfolgreichsten Teleskopbaureihen ein und setzt im Produktdesign Maßstäbe.

Teleskop-Evolution

NexStar: Zu jeder Zeit modernste Teleskope für Einsteiger

Weltneuheit universe2go: Jetzt zum Einführungspreis bestellen

10. Dezember 2014, Marcus Schenk

Mit dem neuen Handplanetarium universe2go finden Sie sich ganz einfach und schnell am Sternenhimmel zurecht und werden dadurch zum Profi am Himmel.

universe2go Slider

Sie wissen hinterher nicht nur, wo Sie die Sternbilder finden: Ihre Nacht unter den Sternen wird auch zum Multimedia-Erlebnis. Erforschen Sie Sterne, Planeten, DeepSky-Objekte und bestaunen Sie unzählige, fantastische Astrofotos, sogar in 3-D. Über die faszinierende Smartphonetechnik der „erweiterten Realität“ verbindet Universe2go den realen Sternenhimmel mit der virtuellen Welt.

Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit präsentieren wir Ihnen das wohl modernste Handplanetarium der Welt. Bestellen Sie universe2go jetzt versandkostenfrei zum Einführungspreis von nur EUR 79,- (später EUR 99,-) bis zum 31.1.2015.

Erfahren Sie mehr auf der Produktseite von universe2go.

Orthos sind wieder da!

5. Dezember 2014, Bernd Gährken

Das optische Design der Ortho Okulare ist bewusst einfach gehalten. Das Gesichtsfeld liegt mit etwa 40 Grad unter dem Gesichtsfeld der Plössls. Dennoch haben die klassischen Orthos ihre Liebhaber. Die Firma Zeiss baute jahrzehntelang dieses Okulardesign, weil die geringe Zahl der Glas-Luft-Flächen einen optimalen Kontrast gewährleistet. Ambitionierte Planetenbeobachter nehmen die bekannten Defizite in Kauf, um bei der Abbildungsqualität das letzte Quäntchen herauszuquetschen.

Als Zeiss den Bau der Orthos einstellte, gab es jahrelang keinen Ersatz und gebrauchte Okulare wurden hoch gehandelt. Wiederholte Anfragen haben dazu geführt, dass die Optikfabriken in Fernost das Orthos-Design wieder aufgegriffen haben.

Omegon Ortho 10.5 mm 1,25''

Die Omegon Orthos gibt es in 3 Brennweiten mit 24mm, 16.8mm und 10.5mm. Unterhalb von 10mm ist das Einblickverhalten der Orthos so schwierig, dass es den Kunden von heute nicht mehr zugemutet werden kann. Wir empfehlen statt dessen die Kombination mit einer Omegon-Premium-Barlowlinse.

Auf den ersten Blick erscheint es widersinnig die einfachen Orthos mit einer hoch-korrigierten apochromatischen Barlow zu kombinieren, doch ein Praxistest zeigte, dass diese Kombination hervorragend harmoniert.

Die Bänder des Jupiters zeigten sehr feine Strukturen und einen Kontrast, wie in einem High-End-Okular. Am nachgeführten Teleskop störte das kleine Gesichtsfeld nicht.

Wer eine kompromisslose Schärfe sucht und nicht mehr als 50 Euro ausgeben möchte, kann mit den Omegon-Orthos ein Schnäppchen machen. Alle drei Brennweiten sind lagernd und kurzfristig lieferbar.